Geburtstagsgedichte

 

Grabgesang

Grabgesang

von Johannes Römer

Dumpf und schwer ertönt der Klang vom Turme,
langsam wird er getragen vom Sturme.

Ein Klang von metallenen Schwingen,
die klagend vom Turme erklingen.

Ein kleiner Zug, er enteilt dem Klang,
ziehet auch schon im Dorfe entlang.

Als wollt man Ihn heut nicht hergeben,
den Toten, der wurde entrissen dem Leben.

Zur seligen Fülle in dieser Stund,
hört man gesungen aus Chorkinders Mund.

Der Tote, der für immer verklingt,
wenn sein Sarg in das Grab hinabsinkt.

Und noch einmal vereint das Geläute,
unsere Stimmen, zum letzten Male heute.

Hier finden Sie nun alle Abschiedsgedichte und immer dran Denken, kein Abschied ist für immer.

 

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